Berna & Brüna       Städtebau      Das Baufeld 1 bildet den nordwestlichen Abschluss des Brünnen-Areals. Das rechteckige Grundstück wird mit einem U-förmigen Baukörper optimal und effizient bebaut. Die beiden Strassenräume Petitpierre- und Tinguelyweg werden gefasst und geben dem Raum einen städtischen Charakter. Durch den Baukörper im Norden werden die Lärmemissionen der Murtenstrasse abgeschirmt und es entsteht ein ruhiger und grosszügiger Hof.  Das Erdgeschoss entlang der beiden Strassen fungiert als Sockel und nimmt die Gewerbeflächen wie Quartierläden, Cafés oder kleinere Dienstleistungsbetriebe auf. Dadurch wird die Urbanität zum Stadtraum und insbesondere zur Kreuzung sowie dem Le-Corbusier Platz unterstrichen.  Durch die Anordnung der Volumen formulieren sich klare Adressen nach Aussen. Nach Innen wird ein offener, halbprivater Hof für die Bewohner geschaffen, welcher durch Zugänge vom Strassenraum in den Hof eine verständliche Durchwegung des Baufeldes bietet. Gegen Westen wird der Blockrand aufgebrochen und eröffnet Ausblicke in die nahgelegene, sanfte Hügellandschaft.      Typologie      Die Wohnungsgrundrisse der 53 Einheiten sind bezüglich Lärm und Ausrichtung optimiert. Auf Einsicht und Privatsphäre wird grossen Wert gelegt.  Die Gebäude sind mit unterschiedlichen Wohnungstypen und einem differenzierten Wohnungsspiegel konzipiert. Ein zentales Thema ist das durchgehende Wohnen. Dies erlaubt sehr effiziente und qualitativ hochstehende Wohnungsgrundrisse. Wohnen, Essen und Kochen befinden sich möglichst im selben Raum. Die Verkehrsflächen sind minimal. Der Grossteil der Wohnungen profitiert von einer zweiseitigen Orientierung. Dies ermöglicht abwechslungsreiche Sichtbezüge sowie eine grosse Vielfalt der Besonnung.      Innere Belebung der Siedlung      Die Wohnqualität des Ortes hängt stark von den alltäglichen Bezügen und Bewegungen der Bewohner ab. Differenzierte Aussenräume bieten den Bewohnern Möglichkeiten sich zu treffen, stiften Identität und ermöglichen Rückzugsorte. Durch die Querverbindungen wird die Alltagserschliessung sowohl aus dem Strassenraum als auch vom Hofinnern bewerkstelligt.  Aktiviert wird der Hof durch den Gemeinschaftsraum und die Ateliers sowie durch die leichten Pavillons vor den Eingängen. Diese nehmen wichtige Funktionen auf wie Velounterstand, Aufbewahrungsraum, Spielkisten, Grillplatz und gedeckte Sitzplätze.      Identifikation und Materialisation      Die neue Überbauung ist architektonisch klar und funktional gestaltet. Sie nimmt sich im Ausdruck zurück, um den Kontext sinngerecht weiter zu bauen. Es wird auf modische und übermotivierte Architektur bewusst verzichtet, um einen dauerhaften und nachhaltigen Beitrag zur weiteren Stadtgestaltung zu leisten.  Das Gebäude ist klassisch aufgebaut mit einem überhohen Sockel und drei Wohngeschossen. Die Fassade ist in sich ruhig und wohlproportioniert gestaltet. Die horizontale Bänderung gliedert das Volumen und verleiht der Überbauung einen adäquaten Massstab.  Die Aussenhülle besteht aus einem massiven Mauerwerk mit einem ökologisch und ökonomisch effizienten Wärmedämmverbundsystem. Die Oberflächen sind aussen mit einem groben, mineralischen Putz und innen mit einem Weissputz ausgeführt. Holz-Metallfenster aus eloxiertem Aluminium, feuerverzinkte Staketengeländer und Fliesen im Sockelbereich stehen für eine ehrliche, zeitgemässe und langlebige Materialisierung in harmonischer Farbgebung.        Wettberb                Frutiger AG  Team                        Patrick Meier, Stefan Zahno  Bauphysik                Weber Energie + Bauphysik, Bern  Landschaft               Landplan AG, Lohnstorf
       
     
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  Berna & Brüna       Städtebau      Das Baufeld 1 bildet den nordwestlichen Abschluss des Brünnen-Areals. Das rechteckige Grundstück wird mit einem U-förmigen Baukörper optimal und effizient bebaut. Die beiden Strassenräume Petitpierre- und Tinguelyweg werden gefasst und geben dem Raum einen städtischen Charakter. Durch den Baukörper im Norden werden die Lärmemissionen der Murtenstrasse abgeschirmt und es entsteht ein ruhiger und grosszügiger Hof.  Das Erdgeschoss entlang der beiden Strassen fungiert als Sockel und nimmt die Gewerbeflächen wie Quartierläden, Cafés oder kleinere Dienstleistungsbetriebe auf. Dadurch wird die Urbanität zum Stadtraum und insbesondere zur Kreuzung sowie dem Le-Corbusier Platz unterstrichen.  Durch die Anordnung der Volumen formulieren sich klare Adressen nach Aussen. Nach Innen wird ein offener, halbprivater Hof für die Bewohner geschaffen, welcher durch Zugänge vom Strassenraum in den Hof eine verständliche Durchwegung des Baufeldes bietet. Gegen Westen wird der Blockrand aufgebrochen und eröffnet Ausblicke in die nahgelegene, sanfte Hügellandschaft.      Typologie      Die Wohnungsgrundrisse der 53 Einheiten sind bezüglich Lärm und Ausrichtung optimiert. Auf Einsicht und Privatsphäre wird grossen Wert gelegt.  Die Gebäude sind mit unterschiedlichen Wohnungstypen und einem differenzierten Wohnungsspiegel konzipiert. Ein zentales Thema ist das durchgehende Wohnen. Dies erlaubt sehr effiziente und qualitativ hochstehende Wohnungsgrundrisse. Wohnen, Essen und Kochen befinden sich möglichst im selben Raum. Die Verkehrsflächen sind minimal. Der Grossteil der Wohnungen profitiert von einer zweiseitigen Orientierung. Dies ermöglicht abwechslungsreiche Sichtbezüge sowie eine grosse Vielfalt der Besonnung.      Innere Belebung der Siedlung      Die Wohnqualität des Ortes hängt stark von den alltäglichen Bezügen und Bewegungen der Bewohner ab. Differenzierte Aussenräume bieten den Bewohnern Möglichkeiten sich zu treffen, stiften Identität und ermöglichen Rückzugsorte. Durch die Querverbindungen wird die Alltagserschliessung sowohl aus dem Strassenraum als auch vom Hofinnern bewerkstelligt.  Aktiviert wird der Hof durch den Gemeinschaftsraum und die Ateliers sowie durch die leichten Pavillons vor den Eingängen. Diese nehmen wichtige Funktionen auf wie Velounterstand, Aufbewahrungsraum, Spielkisten, Grillplatz und gedeckte Sitzplätze.      Identifikation und Materialisation      Die neue Überbauung ist architektonisch klar und funktional gestaltet. Sie nimmt sich im Ausdruck zurück, um den Kontext sinngerecht weiter zu bauen. Es wird auf modische und übermotivierte Architektur bewusst verzichtet, um einen dauerhaften und nachhaltigen Beitrag zur weiteren Stadtgestaltung zu leisten.  Das Gebäude ist klassisch aufgebaut mit einem überhohen Sockel und drei Wohngeschossen. Die Fassade ist in sich ruhig und wohlproportioniert gestaltet. Die horizontale Bänderung gliedert das Volumen und verleiht der Überbauung einen adäquaten Massstab.  Die Aussenhülle besteht aus einem massiven Mauerwerk mit einem ökologisch und ökonomisch effizienten Wärmedämmverbundsystem. Die Oberflächen sind aussen mit einem groben, mineralischen Putz und innen mit einem Weissputz ausgeführt. Holz-Metallfenster aus eloxiertem Aluminium, feuerverzinkte Staketengeländer und Fliesen im Sockelbereich stehen für eine ehrliche, zeitgemässe und langlebige Materialisierung in harmonischer Farbgebung.        Wettberb                Frutiger AG  Team                        Patrick Meier, Stefan Zahno  Bauphysik                Weber Energie + Bauphysik, Bern  Landschaft               Landplan AG, Lohnstorf
       
     

Berna & Brüna

 

Städtebau

 

Das Baufeld 1 bildet den nordwestlichen Abschluss des Brünnen-Areals. Das rechteckige Grundstück wird mit einem U-förmigen Baukörper optimal und effizient bebaut. Die beiden Strassenräume Petitpierre- und Tinguelyweg werden gefasst und geben dem Raum einen städtischen Charakter. Durch den Baukörper im Norden werden die Lärmemissionen der Murtenstrasse abgeschirmt und es entsteht ein ruhiger und grosszügiger Hof.

Das Erdgeschoss entlang der beiden Strassen fungiert als Sockel und nimmt die Gewerbeflächen wie Quartierläden, Cafés oder kleinere Dienstleistungsbetriebe auf. Dadurch wird die Urbanität zum Stadtraum und insbesondere zur Kreuzung sowie dem Le-Corbusier Platz unterstrichen.

Durch die Anordnung der Volumen formulieren sich klare Adressen nach Aussen. Nach Innen wird ein offener, halbprivater Hof für die Bewohner geschaffen, welcher durch Zugänge vom Strassenraum in den Hof eine verständliche Durchwegung des Baufeldes bietet. Gegen Westen wird der Blockrand aufgebrochen und eröffnet Ausblicke in die nahgelegene, sanfte Hügellandschaft.

 

Typologie

 

Die Wohnungsgrundrisse der 53 Einheiten sind bezüglich Lärm und Ausrichtung optimiert. Auf Einsicht und Privatsphäre wird grossen Wert gelegt.

Die Gebäude sind mit unterschiedlichen Wohnungstypen und einem differenzierten Wohnungsspiegel konzipiert. Ein zentales Thema ist das durchgehende Wohnen. Dies erlaubt sehr effiziente und qualitativ hochstehende Wohnungsgrundrisse. Wohnen, Essen und Kochen befinden sich möglichst im selben Raum. Die Verkehrsflächen sind minimal. Der Grossteil der Wohnungen profitiert von einer zweiseitigen Orientierung. Dies ermöglicht abwechslungsreiche Sichtbezüge sowie eine grosse Vielfalt der Besonnung.

 

Innere Belebung der Siedlung

 

Die Wohnqualität des Ortes hängt stark von den alltäglichen Bezügen und Bewegungen der Bewohner ab. Differenzierte Aussenräume bieten den Bewohnern Möglichkeiten sich zu treffen, stiften Identität und ermöglichen Rückzugsorte. Durch die Querverbindungen wird die Alltagserschliessung sowohl aus dem Strassenraum als auch vom Hofinnern bewerkstelligt.

Aktiviert wird der Hof durch den Gemeinschaftsraum und die Ateliers sowie durch die leichten Pavillons vor den Eingängen. Diese nehmen wichtige Funktionen auf wie Velounterstand, Aufbewahrungsraum, Spielkisten, Grillplatz und gedeckte Sitzplätze.

 

Identifikation und Materialisation

 

Die neue Überbauung ist architektonisch klar und funktional gestaltet. Sie nimmt sich im Ausdruck zurück, um den Kontext sinngerecht weiter zu bauen. Es wird auf modische und übermotivierte Architektur bewusst verzichtet, um einen dauerhaften und nachhaltigen Beitrag zur weiteren Stadtgestaltung zu leisten.

Das Gebäude ist klassisch aufgebaut mit einem überhohen Sockel und drei Wohngeschossen. Die Fassade ist in sich ruhig und wohlproportioniert gestaltet. Die horizontale Bänderung gliedert das Volumen und verleiht der Überbauung einen adäquaten Massstab.

Die Aussenhülle besteht aus einem massiven Mauerwerk mit einem ökologisch und ökonomisch effizienten Wärmedämmverbundsystem. Die Oberflächen sind aussen mit einem groben, mineralischen Putz und innen mit einem Weissputz ausgeführt. Holz-Metallfenster aus eloxiertem Aluminium, feuerverzinkte Staketengeländer und Fliesen im Sockelbereich stehen für eine ehrliche, zeitgemässe und langlebige Materialisierung in harmonischer Farbgebung.

 

 

Wettberb                Frutiger AG

Team                        Patrick Meier, Stefan Zahno

Bauphysik                Weber Energie + Bauphysik, Bern

Landschaft               Landplan AG, Lohnstorf

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