Sanierung Wohngebäude in der Stadt Luzern   Der Charmante Altbau in der Stadt Luzern wurde 1874 in spätklassizistischem Stil erbaut und erfuhr seit dem verschiedene Aus- und Umbauten. Das Objekt befindet sich in der Ortsbildschutzzone B und bildet mit den Nachbargebäuden ein schönes und erhaltenswertes Ensemble.    Bauvorhaben    Die Bauherrschaft möchte eine komplette Sanierung der Wohnung im Hochparterre. Dabei werden die Küche und Nasszelle dem heutigen Standard angepasst. In sämtlichen Räumen werden Wände und Decken gestrichen und die alten Parkettböden professionell restauriert.   Die einfach verglasten Fenster in der Wohnung sowie im Treppenhaus sollen durch dichte und effiziente Holzfenster ersetzt werden. Das Treppenhaus wird auf die aktuellen feuerpolizeilichen Anforderungen angehoben.    Bauvorgehen    Der Bauherrschaft und dem Architekt ist es ein Anliegen die alte Bausubstanz und den einzigartigen Charme der Wohnung zu erhalten. Durch einen sorgfältigen und sensiblen Umgang mit den jeweiligen. Das zugemauerte Fenster an der Südfassade wird reaktiviert und wie die anderen Fenster inkl. Fensterfutter und innen liegender Rahmen ausgebildet und eröffnet so einen schönen Ausblick auf den See und Pilatus.      Direktauftrag 2017   Auftraggeber: Privat
       
     
  Einen neue Stadtbrauerei in Freiburg   Die Freiburger Biermanufaktur reaktiviert die vergangene Industriekultur des alten Schlachthofes. Den Charme seiner funktionalistischen Architektur wiederbeleben wir in Form einer neuen Brauerei. Vom St.Leonhard her erkennt man sofort die neue Bestimmung des Gebäudes. Das Sudhaus und die Bierhalle sind schon für Fussgänger ersichtlich. Die grosszügige Terrasse lädt die Bevölkerung zum Besuch ein.   Die Bierhalle bietet eine warme und gesellige Atmosphäre Grossgeschnittene Fenster eröffnen direkte Sichtbezüge in das Herz der Bierproduktion und die Arbeit der Brauer. Gästen bieten wir die Möglichkeit, die Brauerei noch näher zu besichtigen. Eine Führung vermittelt Einsicht in die Braukunst und wird zum Erlebnis der Sinne.   Der alte Schlachthof bietet eine hervorragende Infrastruktur für den Umbau zur Stadtbrauerei. Nicht nur die Lage, sondern auch die Auslegung für Nahrungsmittelproduktion, Energiezufuhr und Warenumschlag stehen in Einklang mit unserem Projekt.    Une nouvelle „Brasserie de Ville“ à Fribourg   La brasserie Freiburger fait revivre la culture industrielle passée des anciens abattoirs. Nous rétablissons le charme de cette architecture fonctionnelle sous la forme d’une nouvelle brasserie. Depuis St-Léonard, on reconnaît tout de suite la nouvelle affectation du bâtiment. La salle de brassage et le restaurant/ le café/la brasserie sont visibles pour les piétons. Une terrasse généreuse invite à la visite.   Le restaurant/ le café/ la brasserie offre un cadre chaleureux et convivial. De grandes baies vitrées offrent une vue directe sur la fabrication de la bière et le travail du brasseur. Les anciens abattoirs constituent une excellente infrastructure pour la transformation en une brasserie. Non seulement la situation, mais aussi l’esprit de ce bâtiment construit pour la production alimentaire et la manutention des marchandises, sont en parfaite adéquation avec notre projet.   Les visiteurs ont la possibilité de découvrir tous les secrets de la brasserie. Une visite guidée donne un aperçu de l’art du brassage et se transforme en régal pour les sens.       Direktauftrag / mandat direct 2013   Auftraggeber / maître d'ouvrage: Freiburger Biermanufaktur SA  Mitarbeiter / colaboratuer: Roland Cutra  Bauingenieur / ingénieur civil: Raphaël Sonney    
       
     
  Wettbewerb 2014 - Ergänzung der Schulanlage in Ueberstorf    Raumkaskade    Das Foyer, als wichtigstes Bindeglied zwischen den verschiedenen Niveaus und den verschiedenen Nutzungen, ist ein überhöhter Raum. Kaskadenartig wird der Besucher durch das Gebäude geführt. Dabei eröffnen sich ihm Sichtbezüge zum Innen- und Aussenraum. Vom oberen Haupteingang überblickt man das Foyer. Die Kirche und das Schloss von Ueberstorf werden von den Fenstern gerahmt. Quer dazu hat man Einsicht in die Turnhalle. Der Raum ist hell und einladend gestaltet. Er ist Begegnungszone für Gross und Klein. Das Office kann zur Aula und zum Foyer geöffnet werden und erhöht die Nutzungsflexibilität.    Orientierung    Mit einem leichten Knick fügt sich das neue Gebäude harmonisch in die Komposition der Schulanlage und der Umgebung ein. Dieser Knick und die Dachform lockern das Ensemble auf und suggerieren zum Dorf hin zwei Volumen, die sich zum einen Richtung Kirche und zum andern in Richtung Schloss ausrichten. Zur Schule hin wird mit einem Giebel und dem leichten Knick der Pausenhof klar begrenzt.    Setzung    Mit der Setzung des neuen Gebäudes an die Kante der steilen Böschung gliedert der Erweiterungsbau die Schule und rückt die gesamte Anlage näher zum Dorf. Der Neubau fügt sich optimal und harmonisch ins Gelände ein, indem er dem Höhenverlauf folgt und die unterschiedlichen topografschen Differenzen ausnutzt. Die Terrainverschiebungen sind minimal gehalten.   Dieses Projekt profitiert vom Rückbau der bestehenden Turnhalle und dass das stark abfallende Gelände ohne aufwändige Stützmauern gefasst wird.    Äussere und innere Erschliessung    Die oberen und unteren Plätze werden im Aussenbereich anhand von Rampen und Treppen im Süden und Norden miteinander verbunden. Ein weiterer Zugang führt durch das Gebäude über die Treppen des Foyers. Im Innern kann der Höhenunterschied auch mittels Lift überwunden werden.   Aussenräume   Die Situierung des neuen Gebäudes ermöglicht eine Gliederung der Plätze, die eine Aufwertung der gesamten Anlage mit sich bringt. Im oberen Bereich, beim Haupteingang der Schule, entsteht ein neuer grosszügiger, ebener und hindernisfreier Pausenhof. Im unteren Bereich, auf dem Niveau der Turnhalle, liegen die Sportplätze.   Die meisten Schüler erreichen die Schule vom Dorf her. Die Vorfahrt   ist daher an den ersten Berührungspunkt zwischen Dorf und Anlage gesetzt. Die Kinder können dort abgesetzt werden, ohne dass sie eine Strasse queren müssen.    Raumstruktur    Die Sporthalle kommt auf den heutigen Velounterstand und die alte Turnhalle zu liegen. Die Aula wird auf den Platz vor der aktuellen Pergola gestellt. Zwischen diese beiden Räume schiebt sich das Foyer, lässt sie miteinander kommunizieren und erschliesst diese und weitere Räume horizontal wie vertikal. Hinter der Aula und partiell unterkellert, befinden sich die Service- und Nebenräume.     Ökonomie und Energie    Die Materialien weisen eine lange Lebensdauer und einen kostengünstigen Unterhalt auf. Dabei wird darauf geachtet, dass sie keine Gefahren für Mensch und Umwelt beinhalten (giftige und schwer abbaubare Stoffe, Vorsprünge, etc.) und sie nach ihrem Lebenszyklus rezykliert werden können. Der Umgang mit grauer Energie ist verantwortungsbewusst. Das kompakt konzipierte Volumen hat einen ausgeglichenen Fenster- und Fassadenanteil, welche die Energiebewirtschaftung optimiert und dem Minergie-Standart entspricht. Durch die wärmespeichernde und feuchtgkeitsregulierende Eigenschaften der Materialien wird ein angenehmes Raumklima unterstützt. 
       
     
  Concours 2014 - Agrandissement du Cercle Scolaire à Gletterens    MARELLE     Nouvelle école, nouvelle place villageoise    Le site du concours, malgré son emplacement en périphérie, est d’importance dans la composition de la localité. De par sa visibilité depuis la route, ainsi que par la vue dégagée depuis la place de l’église, il est fort probable que la nouvelle école qu’une école, le projet se veut être une extension de la vie collective au sein de la commune.   Cela explique l’implantation du bâtiment dans la parcelle qui lui est donnée. Situé en retrait par rapport au chemin du Martelet, un généreux préau prend place entre l’école existante et les habitations situées au sud. Cet espace a toutes les qualités d’une place villageoise pouvant accueillir une variété de manifestations.    Tout sous un toit    Le projet « Marelle » se veut de réunir toutes les fonctionnalités en un volume, sans pour autant compromettre l’indépendance des espaces d’enseignement et de la salle polyvalente. Le foyer est le cœur du bâtiment. C’est l’espace d’entrée, de distribution et de réception en cas de manifestation. Si le foyer est directement ouvert sur les espaces d’enseignement au quotidien, un système de portes pliables permet de fermer l’accès lorsqu’un évènement extrascolaire prend place. Une entrée au nord permet alors d’accéder aux classes sans passer par le foyer. Le reste du programme est organisé de manière à minimiser l’impact au sol, les espaces techniques, les vestiaires et l’abri protection civile se trouvent dans une partie enterrée, sous la salle polyvalente.    Une volumétrie au service des espaces    L’empreinte du bâtiment est résolument simple et rationnelle. Il en est autrement pour les hauteurs des toits, qui se veulent plus libres et s’articulant au rythme des espaces de l’école ainsi que de la salle polyvalente. Il en découle une alternance entre espaces en surhauteur et espaces secondaires.   Cette typologie apporte des qualités tant à la partie enseignement que à la salle polyvalente :   d’ouvertures complémentaires sous le plafond lumière naturelle, cela malgré la rationalisation du plan.   - La structure considérable nécessaire au recouvrement de la salle polyvalente se fond dans le relief de la toiture, et permet l’intégration des installations technique dans les cavités.   Ce rythme se prolonge jusqu’en façade et forme un avant toit avec colonnes dans la partie salle polyvalente. Celle-ci fait face au grand préau / pour former un espace généreux et accueillant pour les diverses activités au sein du village.   la volumétrie compacte mais subtilement fragmentée reste humble, et respectueuse envers un village principalement composé de maisons et petits immeubles.    Des détails qui font la différence    La relation avec le bâtiment existant, qui propose une place avec des bancs à l’ombre des arbres, le socle devant la salle polyvalente permettant aux enfant de s’assoir, l’enveloppe du bâtiment fait de panneaux de bois ; des détails qui rendent l’école agréable et accueillante malgré ses dimensions, même pour des enfants qui y font leur première toutes les échelles.   Ce n’est pas sans rappeler les anciennes fermes villageoises que la façade est revêtue de panneaux de bois, pouvant être préfabriqués et traités pour valoriser un matériau ancré dans la tradition locale. Une plus-value qui s’ajoute à la compacité du plan, et qui devrait garantir une solution économique et sans compromis.   Collaboration: Aurel Martin, Laurent Nicolet
       
     
  Concours d’idées d’urbanisme 2012 - Neuchâtel 2020    Repenser l’infrastructure    Le projet prend appui sur le constat suivant: il semble impensable d’accueillir 8’000 nouveaux habitants dans une ville de la taille de Neuchâtel sans repenser complètement son infrastructure de transports. La très forte augmentation des véhicules privés qu’a connu la ville lors des vingt dernières années met malheureusement en péril sa qualité de vie.   Un moyen de transport ef cace reliant la partie haute au bord du lac s’impose dans l’hypothèse d’une densi cation de la zone forestière: un télécabine urbain semble être tout indiqué pour vaincre la topographie capricieuse de Neuchâtel tout en mettant en valeur son paysage. Peu côuteux, silencieux, attrayant, le Métrocâble   a tous les atouts pour devenir un moyen de transport urbain.    Limites et centres    Le développement de la partie nord se fait à partir des trois stations du Métrocâble, où des programmes commerciaux et publics sont réunis (hubs). Clairement visibles depuis la ville, ceux- ci agissent comme des points de repères et dé nissent des centralités à l’échelle du nouveau quartier. Le projet dessine clairement une nouvelle limite à la ville, dictée par la topographie, qui connaît au nord un replat puis une nouvelle pente importante.    Une promenade entre lac et forêt    Les rives du lac, le Fun’ambule et le nouveau Métrocâble forment une boucle de mobilité qui permet de donner un cadre nouveau à la circulation en ville de Neuchâtel.   Cette boucle dessine un itinéraire particulièrement attrayant pour le tourisme local et la promenade entre ville et forêt.    Urbanisation par étapes    La ligne du Métrocâble peut se constituer par étapes, tout comme l’urbanisation progressive qu’elle dé nit. La stratégie peut donc s’adapter à différents scénarios démographiques: le développement du quartier peut se poursuivre au nord, selon le développement que connaîtra Neuchâtel dans les décennies suivantes. Les stations desservent alors de manière rayonnante l’ensemble de cette nouvelle colonisation.    Métrocâble    En raison de la topographie complexe et du developpement déjà avancé de la ville, seul le Métrocâble semble approprié pour répondre à ce besoin d’infrastructures. De nombreuses villes dans le monde sont en train d’opter pour le télécabine urbain en réponse à des enjeux similaires.   Le moyen de transport urbain réunit en un parcours le sublime du transport aérien et le pittoresque d’une balade en montagne. Il offre à ses usagers une vue totalement dégagée sur la ville, le lac et les Alpes. L’expérience inédite qu’offre cette infrastructure, devient un atout important pour l’attrait touristique de Neuchâtel.    Zone mixte: La ville en lisière de forêt    Sur le plateau qui marque la nouvelle limite de la ville, une urbanisation relativement dense peut prendre place entre les trois hubs: des immeubles sur rue et sur cour ouverte avec des activités diverses en socle dé nissent une “clairière urbaine”, centre de l’activité du nouveau quartier. Un bâti continu est proposé pour délimiter   cet espace au nord, côté forêt. Côté lac, des immeubles sur cour ouverte peuvent être disposés de manière à libérer des vues sur le paysage et établir une pérméabilité piétonne avec les quartiers situés en aval.    Zone à majorité résidentielle: Colonisation harmonieuse    Dans la pente située en aval des stations sont proposées deux typologies de logement: des maisons individuelles en terrasses de type “low rise / high density” et des barres de logement épousant la pente. Ces deux types d’habitations, mêlées sur l’ensemble de la pente, favorisent   la mixité sociale et ménagent l’impact sur le paysage forestier.    Le campus    Le nouveau campus s’établit sur l’échangeur routier situé à Nid-du-Crô. Les activités académiques sont ainsi reliées à l’infrastructure régionale sans saturer le centre-ville et la jolie plage de Nid-du-Crô peut être préservée pour les loisirs.    Le bord du lac    Neuchâtel aspire à redonner son bord de lac aux activités de loisir, comme le con rment les résultats récents des concours NumaPort et des Jeunes Rives. En aucun cas le déploiement des activités académiques devra ternir cette vision.      Collaboration: Laurent Nicolet, Marc Frochaux
       
     
  Zoo Zürich 2011- Giraffen- und Nashornhaus    Städtebau   Das Giraffenhaus liegt am nordwestlichen Ende der Parzelle und verbindet den Zoolino im Westen, sowie das neue Elefantenhaus im Norden. Durch die topografische Eigenschaft der Parzelle ist der Bau partiell ins Terrain eingebettet. Für die Besucher ist dieser Nieveauunterschied im Innern des Gebäudes mit dem Thema der Rampe aufgenommen, welche verschiedene Sichtbezüge und Sichthöhen auf die Innenanlage der Tiere schafft.   Ausdruck und Raum   Den ungewöhnlichen Massstab, welche die Giraffe impliziert, kommt sowohl bei der Rampe als auch bei den überdimensionierten, organisch geformten Arkaden zum Ausdruck. Die Innenräume werden durch drei, ineinanderliegenden Ovale gegliedert. Der Servicebereich befindet sich ausschliesslich unterhalb der Besucherrampe zwischen den äussersten zwei Ringen. Die Stallungen der Tiere sind i mittleren Ring untergebracht und der innerste Ring steht für die gedeckte Innenanlage.   Auf der Höhe der Tiere sind die Mauern zusätzlich mit einer Holzschalung versehen, die als Ramm- und Wetzelemente dienen. Diese Holzelememte sind leicht zu ersetzten. Zudem verdecken sie die technischen Installationen, die sich dahinter verbergen.   Tragstruktur   Die Aussenwände bestehen aus 80 cm breitem Dämmbeton und die Innenwände aus 50 cm dicken Beton. Diese Wände genügen der konstruktiven sowie strukturellen Erfordernissen. Die vertikale Schalung unterstreicht dabei die Höhe, welche die Giraffe dem Gebäude impliziert. Das Dach ruht auf einem Gebälk aus Brettschichtträgern. Hier wird wiederum das organische Thema aufgegriffen, indem die Balken die Blattadern nachzeichnen. 
       
     
  Habis Royal   Städtebau   Durch das Habis Royal wird der Bahnhofplatz wie bisher gefasst und ist Teil einer Sequenz von Stadträumen, gegliedert in Central, Limmatbrücke, Bahnhofplatz, Sihlraum und Europaallee. Die Parzelle wird als Teil des Blockrandes gelesen. Das neue Gebäude wird zu einem wichtigen Bindeglied zwischen Unter- und Oberwelt, zwischen ShopVille, Bahnhofplatz und Shilraum. Eine grosse Halle über zwei Stockwerke wird diesem Übergang gerecht, verbindet und verzahnt die Stadträume.   Raumgliederung   Die drei verschiedenen Raumprogramme werden übereinander geschichtet. Das Unter- und Erdgeschoss fungiert als öffentlicher und durchlässiger Sockel und bildet den Eingang zum ShopVille und zur SBB Infrastruktur. Darüber erstrecken sich vom ersten bis zum dritten Obergeschoss Büroflächen. In den obersten zwei Etagen ist das Stadtforum untergebracht. Dieses zeigt sich als urbane Krone und lockert sogleich das starre Volumen auf.   Die Aussicht reicht vom Bahnhofplatz über den Zürichberg bis zum Sihl- und Limmatraum und der zukünftigen Europaallee. Dieser Hintergrund schafft direkten Bezug zwischen Labor und Wirklichkeit. Dieses differenzierte Raumprogramm lässt sich auch von der Fassadenartikulation ablesen.   Tragstruktur   Um der Intuition einer grosszügigen Eingangshalle und dem Abtragen der Lasten vorbei am bestehenden SZU-Tunnel unterhalb des Bauperimeters gerecht zu werden, wurde eine Tragstruktur aus vier Hauptstützen entwickelt . Darauf ruht ein Raster aus jeweils zwei orthogonal zueinander ausgerichteten Wandscheiben. Diese Scheiben bilden die Enfilade des Stadtforums. An den Scheiben sind die unteren Stockwerke angehängt. Die Kerne, welche die vertikale Erschliessung sowie den Servicebereich aufnehmen, steifen die Struktur aus.   Fassade   Die Fassade ist angehängt und entspricht somit konzeptionell sowie konstruktiv der Tragstruktur. Das statische System der aufgehängten Decken wird durch die Horizontalität der umlaufenden Metallbänder aufgenommen und unterstrichen. Mittels unterschiedlicher Rhythmisierung der Fenster wird das differenzierte Raumprogramms und Tragstruktur artikuliert. Markisen und kippbare Fenster sind nicht nur für ein angenehmes Innenraumklima verantwortlich, sondern hauchen der Fassade je nach Stellung Leben ein.